Mittwoch, 13. Mai 2009

Blue Man Group in Berlin


Seit 2005 sind die Jungs der Blue Man Group jetzt schon in Berlin. Mit ihrer spektakulären Show begeisterten sie bis jetzt schon rund 1,6 Millionen Besucher und gehören damit zu den erfolgreichsten En-Suite-Shows in der deutschen Hauptstadt
Schon lange bevor die blauen Gestalten nach Deutschland gekommen sind hatten sie in Amerika Kultstatus erreicht.
Während der Show werden die Zuschauer auf eine Reise entführt, die an Kreativität kaum zu überbieten ist: Comedy und mitreißende Musik mischen sich mit Witz, Entertainment, Wissenschaft und Kunst. Diese Kombination zieht nicht nur in Berlin immer mehr Menschen in ihren Bann. Mittlerweile hat die Blue Man Group am Berliner Platz eine eigene Unterkunft Berlin bekommen. Das „Bluemax“ wurde extra an die Bedürfnisse der blauen Männer angepasst und bietet Platz für über 600 Gäste. Der Theaterbau unter einer großen Rundkuppel, mit extrem steilen Sitzreihen sorgt für perfekte Sicht und direkten Kontakt zu den Akteuren.
Typisches Erkennungsmerkmal der stummen Jungs sind, neben der blauen Farbe im Gesicht, die außergewöhnlichen Instrumente, die alle selbst entworfen wurden und somit Einzigartig sind auf der ganzen Welt. Es ist teilweise wirklich unfassbar, wie man mit Gegenständen, die ein bisschen an Abflussrohre erinnern, dermaßen mitreißende Musik machen kann!
14 dieser speziellen Instrumente, 60 Trommeln und Rhythmusinstrumente, 150 Mikrofone, 60.000 Watt Boxenleistung, 130 Moving-Lights und 70 Stroboskope machen die Show zu einem Erlebnis der Superlative! Die Zuschauer werden oft mit in die Show einbezogen, was ihr immer wieder einen neuen Charakter verleiht.
Bevor die Blue Man Group den Schritt nach Deutschland gewagt hatte, wurden einige Stimmen laut, die gewarnt haben vor einem angeblich steifen und unemotionalen Publikum. „Aber alle haben sich geirrt“, so Chris Wink.
Unterstützt werden er und die 2 anderen Gründungsväter Phil Stanton und Matt Goldmann von einer starken Live-Band, vielen Litern Farbe, Marshmallows und faszinierenden Lichteffekten.
Es fällt wirklich schwer eine passende Beschreibung für die Blue Man Group zu finden- man muss es einfach selbst erleben! Deshalb sucht euch schnell eine Ferienwohnung in Berlin und reserviert euch die besten Plätze für die Blue Man Show.
Bisher habe ich noch von niemandem ein negatives Feedback über die blauen Männer gehört und wer das Spektakel selbst einmal miterlebt hat wird auch verstehen warum...

Donnerstag, 7. Mai 2009

Leichtathletik-WM in Berlin


Der Countdown läuft: Nur noch 100 Tage bis zum Startschuss für das große Sportereignis in Berlin. Die 12. Leichtathletik Weltmeisterschaft findet, abgesehen von Marathon und Gehen, im Olympiastadion in Berlin statt. An den 9 Wettkampftagen vom 15. bis zum 23. August haben rund 2000 Sportler Gelegenheit, sich den begehrten Titel zu sichern.
Als Promotion Aktion startet morgen, am 7.Mai, der WM-Truck in Bonn, um im Zuge der „Roadshow“ durch die 60 größten Städte Deutschlands zu touren. Unter dem Motto „Wir fahren nach Berlin“ soll mehr Aufmerksamkeit auf das Sportereignis gelenkt werden.
Um die 3500 Volunteers, 1500 Helfer und 900 Kapfrichter haben sich bereiterklärt, zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beizutragen.
Tickets gibt es schon seit Anfang April, wobei Tageskarten schon ab 20€ und Dauerkarten für alle Wettkampftage ab 350€ erhältlich sind.
Ein besonderes Erlebnis sind wohl die Karten der „Finish Line Area“, wo Fans die Entscheidungen der Laufwettbewerbe direkt an der Ziellinie miterleben können.
In 47 Wettbewerben – 23 bei den Frauen und 24 bei den Männern – kämpfen die Athletinnen und Athleten aus 213 Ländern um Gold, Silber und Bronze.
Highlight einer jeden Leichtathletik WM sind immer die Sprint Wettbewerbe sowohl der Männer als auch der Frauen. Nachdem die olympischen Spiele in Peking für die USA in dieser Disziplin ein totaler Reinfall waren, darf man sich auch dieses Jahr auf ein heißes Duell zwischen Amerika und Jamaika freuen.
Die deutschen Sportler hoffen auf den Heimvorteil in der Hauptstadt, um zumindest ein besseres Ergebnis zu erzielen als in Peking.
Wenn ihr zu den über 500.000 erwarteten Zuschauern dieses Sportereignisses gehören wollt, solltet ihr euch schnell beispielsweise um eine Ferienwohnung in Berlin kümmern, die möglichst nahe am Olympiastadio gelegen ist, sodass ihr auch einfach zu den Wettkämpfen eurer Wahl kommen könnt.
Die Athleten werden während der WM ihre Unterkunft Berlin in den Hotels „Estrel“ und „Berlin“beziehen, um sich optimal auf die Wettkämpfe vorbereiten zu können.
Für alle, die vorhaben die Weltmeisterschaft zu Hause vorm Fernseher zu verfolgen hier noch ein kurzer Hinweis: Das ZDF ist Erstausstrahler und produziert und stellt das weltweite Signal.
Premiere in diesem Jahr ist die Tatsache, dass die Marathonläufer zum ersten Mal weder Start noch Ziel im WM-Stadion haben, sondern in Berlin sowohl am Brandenburger Tor starten, als auch wieder ankommen.
In diesem Sinne: nix wie hin nach Berlin in diesem Sommer und sich das Event des Jahres auf keinen Fall entgehen lassen!

Dienstag, 28. April 2009

20 Jahre Mauerfall


Zum 20. Mal jährt sich nun der Fall der Berliner Mauer und die ganze Stadt erinnert mit dem Motto „20 Jahre Mauerfall- 20 Jahre Berlin im Wandel“ daran.
Doch auch wenn der 9. November 1989 schon so lange zurückliegt, lehnt noch heute jeder zweite Berliner einen Umzug in die andere Hälfte der Stadt ab.
Woran liegt das? Besonders die ältere Generation, sprich die Menschen über 50, wären nicht bereit ihren Teil der Stadt zu verlassen. Laut einer Umfrage sieht die Mehrheit der Berliner die Entwicklung der Stadt an sich aber positiv und fühlt sich in seinem Wohnbezirk wohl.
Obwohl eine Metropole wie Berlin sich rasend schnell entwickelt und verändert, bleiben die Einwohner ihren Gewohnheiten treu. Die Mauer scheint auch nach so langer Zeit noch teilweise in den Köpfen der Menschen zu existieren. Diesbezüglich macht es keinen Unterschied, ob man jemanden aus Ost-/ oder Westberlin befragt. Nur 50% alles Westberliner wären bereit in den Osten der Stadt zu ziehen und umgekehrt.
Die Überwindung der Mauer ist ein Symbol für den Neubeginn in Deutschland, sowie auch in ganz Europa und wird auch dieses Jahr mit einem großen Fest am Brandenburger Tor gefeiert.
Highlight der Feierlichkeit wird in diesem Jahr die Inszenierung des Mauerfalls mit übergroßen Dominosteinen sein. Unzählige Jugendliche werden dich zu diesem Anlass im Vorfeld mit der Geschichte beschäftigen und die Steine gestalten, die dann ab 7. November auf rund 2 Kilometern die „Domino-Gallerie“ darstellen. 2,50 Meter sollen die kleinen Kunstwerke hoch sein und bunt bemalt mit den unterschiedlichsten Ideen zum Thema „Mauerfall“ und dem historischen Hintergrund. Die Steine folgen dem ehemaligen Verlauf der Mauer zwischen Reichstag, Brandenburger Tor und Potsdamer Platz und werden am 9. November zusammen mit Künstlern und Politikern zum Einsturz gebracht.
Außerdem beschäftigen sich natürlich unzählige Museen und andere Einrichtungen in Form aus Ausstellungen oder Gedenkfeiern mit dem Thema.
Wer an diesem denkwürdigen Ereignis teilnehmen möchte, sollte sich so früh wie möglich um eine Ferienwohnung in Berlin bemühen, da ein mit einer großen Anzahl von Besuchern gerechnet wird.
Seit Januar schon zeigt eine Infobox am Potsdamer Platz den Wandel, den Berlin seit dem Mauerfall vollzogen hat.
Wer die Möglichkeit hat in Berlin den 20. Jahrestag der friedlichen Revolution und des Mauerfalls zu feiern sollte dies auf jeden Fall tun. Mit einer geeigneten Unterkunft Berlin kann man die Teilnahme an den Feierlichkeiten gleich mit einer Stadtbesichtigung und einem kleinen Urlaub verbinden.

Donnerstag, 23. April 2009

Frühling in Berlin

Das ging dann doch ziemlich schnell: Der Sommer steht in Berlin seit einigen Wochen auf der Matte und ganz Deutschland freut sich über die ersten Sonnenstrahlen. Spitzentemperaturen von bis zu 25°C und Sonne satt, da hat der ein odere andere die Grillsaison schon im März, spätestens aber im April, eingeläutet.

Die Biergärten sind geöffnet, die Gartenstühle stehen vor den Lokalen und überall sind grüne Bäume zu sehen. Auch Konzerte, Festivals und sonstige Ereignisse unter freiem Himmel kündigen sich an, da bekommt man Lust auf mehr...

Ein bisschen Strand und Meer kann man sich in Berlin ohne Probleme gönnen.
Zwar öffnet der Großteil der Strandbars erst im Mai, einige haben sich allerdings schon vorher von der Sonne zur Eröffnung verführen lassen. In der Strandbar zwischen Regierungsviertel und Hauptbahnhof zum Beispiel wurde der Saisonstart aufgrund des guten Wetters 2 Wochen vorverlegt und die Leute können sich seit Karfreitag in den Sonnenstühlen im Sand entspannen.
Noch einmal früher, am letzten Märzwochenende, entschied dich die Geschäftsführung vom „Capital Beach“ gegenüber vom Hauptbahnhof zum Opening. Am langen Osterwochenende war die Strandbar den ganzen Tag voll gewesen.

Berlin ist außerdem eine erstaunlich grüne Stadt: Parks und Gärten gibt es in allen erdenklichen Formen und bei einem Spaziergang kann man in ein wunderschönes, buntes Blumenmeer eintauchen.
Der Tierpark zum Beispiel ähnelt momentan einer grünen Oase, die sich durch die Innenstadt vom Bahnhof Zoo bis zum Brandenburger Tor erstreckt. Aber auch der botanische Garten eignet sich perfekt für einen entspannten Nachmittag. Er gehört mit über 43 Hektar zu den größten botanischen Gärten der Welt, wo die Besucher um die 22.000 unterschiedliche Pflanzenarten bestaunen können.
Eine Kombination aus Park und Zoobesuch kann man im Zoologischen Garten und im Tierpark Friedrichsfelde erleben. Beide sind weitreichende Anlagen mit einer großen Anzahl an Tieren.
An vielen Stellen der Stadt gibt es kleinere Parks und Grünanlagen, die ideal sind für Pausen zwischendurch. Genau das richtige, bevor man nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag in seine Ferienwohnung in Berlin zurückkehrt. Die großen Parks, Wald- und Forstgebiete hingegen sind eher für einen Tagesausflug interessant.

Es gibt also speziell zu dieser Zeit des Jahres viele Sachen in Berlin zu entdecken und viele Plätze, um sich die Sonne so richtig schön auf den Bauch scheinen zu lassen. Deshalb ein Tipp meinerseits: Versteckt euch nicht in eurer Unterkunft Berlin vorm Fernseher, sondern zieht euch kurze Hosen und ein T-Shirt an und genießt das wunderbare Wetter, das uns zur Zeit in Deutschland so verwöhnt!

Dienstag, 21. April 2009

Projekt:“Liebe verdient Repekt“


Am 17. März 2009 hat Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Hedwig-Dohm-Oberschule die Plakatkampagne „Liebe verdient Respekt“ gestartet.
Die Botschaft findet sich seitdem auf zahlreichen Plakaten in der deutschen Hauptstadt wieder, die verschiedene Paare zeigen, die sich küssen – und zwar ein schwules, ein lesbisches und ein heterosexuelles Paar.
Die Aktion wurde vom Lesben-und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) ins Leben gerufen und soll in erster Linie dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Respekt zu erreichen und zu zeigen, dass Homophobie in Berlin keinen Platz hat. Es soll den Menschen klar werden, dass es sich, ganz gleich ob bei einem schwulen, lesbischen oder heterosexuellen Kuss, immer um Liebe handelt.
Das Motto der Aktion ist auf den Plakaten in deutscher, türkischer und arabischer Sprache zu lesen.
Besonders unter Jugendlichen ist die Abneigung gegen Heterosexualität extrem ausgeprägt, in letzter Zeit kam es vermehrt zu Übergriffen auf Schwule und Lesben. So wurde zum Beispiel auf das „Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen“ seit seiner Einweihung im Mai 2008 schon zwei Anschläge verübt.
Zu Beginn der Kampagne wurde mit 160 Großflächen gestartet, bis Ende des Jahres sollen allerdings über 250 Flächen plakatiert werden.
Schwerpunkt der Kampagne sind vermehrt die benachteiligten Gebiete Berlins wie z.B. Nord-Neukölln und Moabit-West.
Inhaltlich ist die ganze Aktion in ein Gesamtkonzept von Präventionsmaßnahmen eingebettet, wozu unter anderem die Aufklärungsarbeit in Schulen, sowie in Jugendzentren zählt.
Das Programm „Soziale Stadt“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung finanziert die Kampagne und die Koschwitz Plakat GmbH hat einen Großteil der Werbeflächen gesponsort.
Zusammen mit dem Start der „Liebe verdient Respekt“-Aktion wurde auch das erste Hotel für Schwule, das „Axel-Hotel“ eröffnet und wertet, laut Bürgermeister Wowereit, „Berlin als Tourismusstandort auf“.
In dieser Unterkunft Berlin soll den Gästen aus der schwul-lesbischen Community eine Umgebung geboten werden, in der sie sich wohlfühlen und sich nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ständig erklären müssten. Die eigene Erfahrung schief angesehen zu werden möchte Juliá Blanch, Gründer der Hotelkette, seinen Gästen ersparen.
Vor wenigen Wochen konnte ich selbst die beeindruckende Wirkung der Plakate während eines Aufenthaltes in meiner Ferienwohnung in Berlin bestaunen.
Es bleibt zu Hoffen, dass die Berliner Plakatkampagne den gewünschten Effekt erzielt und die Menschen, dh insebesondere die Jugendlichen, ihre Feindseligkeit gegenüber der Homosexualität ablegen.
Wer Gefallen an den Plakaten der Kampagne gefunden hat, kann sie sich im A2-Format unter der Woche von 10:00 bis 18:00 Uhr in der Geschäftstelle des BSLB e.V. abholen oder sie sich im Internet bestellen.

Montag, 20. April 2009

Erster Coffee-Drive-In Deutschlands


Premiere in Berlin: Am 02 April 2009 hat in deutschlands Hauptstadt das erste Kaffee-Drive-In für Autofahrer eröffnet.
„Cahoona“ nennt sich dieses Lokal, das ist hawaiianisch und bezeichnet jemanden, der etwas besonders gut kann.So entstand für die Cahoona-Gründer Kathrin und Gunter Wakulat ein visuelles Erscheinungsbild, das vom Logo bis zur Shopgestaltung Coffee-Shop-Flair mit einem Hauch Hawaii verbindet.
Den Kaffee lässt man hierfür extra aus Hawaii einfliegen, genauer gesagt vom Vulkan Mauna Kea.
Außerdem steht der Name für die hawaiianische Lebensart, die besagt freundlich zu anderen Menschen zu sein und einfach den Moment zu genießen.
Wer sich gerne unterwegs auf dem Weg zur Arbeit einen Kaffee gönnen möchten braucht nich lange nach einem Parkplatz zu suchen, sondern bekommt das Getränk direkt in den Wagen serviert. Kein Aussteigen, kein Anstehen, kein Stress.
Auch der Standort ist sehr klug ausgewählt. Um die 42000 Autos fahren täglich im Schritttempo vom Potsdamer Platz zum Alexanderplatz- da kommt doch so ein kleiner Kaffee zwischendurch gerade richtig. In einer Minute kann man sich sein liebstes Getränk im Vorbeifahren bestellen und ist gleich einige Meter im Stau vorangekommen...
Vom traditionellen Milchkaffee, über Latte Macchhiato und Sandwich gibt es hier alles was das Herz begehrt. An den beiden Serviceschaltern können bis zu 6 Autos heranfahren, wobei die Zielsetzung lautet: In 60 Sekunden sollen die Kunden bedient werden.
Obwohl es in Berlin schon um die 800 Coffeeshops gibt soll dieser durch seine Einzigartigkeit punkten. Die Idee für das Design stammt aus einem Amerika-Urlaub: ein braunes Holzgebäude, das an den amerkanischen Westernstyle erinnert und mit viel Liebe seit Oktober 2007 entworfen wurde.
Das ganze Konzept erinnert natürlich stark an Mc Donalds, die vorgemacht haben wie ansprechend und vor allem lohnend der Gedanke, seine Mahlzeit ohne den geringsten Aufwand zu bekommen, sein kann.
Die Idee zu einem Kaffee-Drive-In kam dem Betriebswirt Gunter Wakulat zusammen mit seiner Frau Kathrin. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verpachtete den beiden das 300m2 große Gelände, das unmittelbar am Parkplatz des Finanzministerium liegt. Besser geht es eigentlich kaum...
Wenn Ihr euch also in nächster Zeit in Berlin aufhalten werden, und vielleicht mit dem Auto von eurer Ferienwohnung in Berlin aus Richtung Alexanderplatz unterwegs sind, gönnt euch sich doch einmal 60 Sekunden Auszeit und einen original hawaiianischen Kaffee zum Mitnehmen.

Mittwoch, 15. April 2009

Vorhang auf für die Puder-Rosa-Ranch


Seit Dezember letzten Jahres ist es soweit: Den deutschen Filmklassiker „Der Schuh des Manitu“ gibt es jetzt auch als Musical in Berlin. Aufgeführt wird das Musical zum Erfolgsfilm von Michael Bully Herbig im Theater des Westens, einem der bekanntesten Musical- und Operettenbühnen Berlins.

„Der Schuh des Manitu“ handelt von den beiden liebenswerten Helden Häuptling Abhachi und seinem Blutsbruder Ranger , die geradewegs in eines ihrer größten Abenteuer reiten. Um ihren großen Traum vom Stammlokal für ihren Stamm zu verwirklichen, werden sie nicht nur völlig zu Unrecht von blutrünstigen Schoschonen gejagt, sondern auch von dem üblen Schurken Santa Maria und seiner Bande.

Die Aufführung verspricht ebenso wie der Film selbst Unterhaltung vom feinsten und spricht ein breitgefächertes Publikum an. Schlagfertig, temporeich und voller Wortwitz parodiert das Musical das altbekannte Western-Klischee.

Nach seiner Uraufführung am 7. Dezember 2008 bekam das Stück sogar den Kulturnews-Award der Zeitschrift „Kulturnews“ in der Kategorie „Bestes Entertainment 2008“.

Der Schuh des Manitu ist eine Bereicherung für die Berliner Event-Szene, denn es wird mit Sicherheit viele Zuschauer in die deutsche Hauptstadt locken.

Für die Umsetzung des Musicals wurden über 25 Songs und Orchestermusiken geschrieben, von mitreißenden Broadway-Ensemblenummern über romantische Balladen bis hin zu den typischen Western-Soundtracks.

Nachdem schon die erste Eigenproduktion von Stage Entertainment in Form von "Ich war noch niemals in New York" im Hamburger Operettenhaus ein voller Erfolg war, nahmen sie mit der Western-Parodie erstmals eine selbstproduzierte Musical-Uraufführung für eines ihrer Berliner Theater vor.

Schon der gleichnamige Film wurde im Jahr 2001 zum erfolgreichsten deutschen Kinofilm. Fast 12 Millionen Besucher begeisterten sich allein in Deutschland an der Persiflage auf das Western-Genre. Produzent, Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Michael Bully Herbig erhielt für seinen Kinofilm zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen sowie den Bayerischen Filmpreis, den Deutschen Comedypreis als "Beste Komödie" und einen Bambi.

Auch die Kritiken des Musicals sind durchweg positiv geprägt und so gelang es Michael Bully Herbig ein weiteres Mal die Lacher auf seiner Seite zu haben.

Eine Unterkunft Berlin zu finden sollte kein unüberwindbares Hindernis darstellen. Es existiert ein umfangreiches Angebot an Hotels die in allen erdenklichen Preiskategorien und Größen verfügbar sind. Das Verkehrsnetz in Berlin ist außerdem sehr gut organisiert und man kann das Theater des Westens, welches nicht weit vom bekannten Zoologischen Garten entfernt ist, ohne Probleme beispielsweise per U-Bahn erreichen.

In diesem Sinne steht einem unterhaltsamen Abend inklusive Angriff auf das Zwerchfell nichts mehr im Wege. Lassen Sie sich verzaubern vom Humor und der Klasse, welche dieses Musical ausmachen und genießen Sie eine willkommene Abwechslung zum Alltag.

Berliner Stadtaffe

Würde man zum jetzt eine Umfrage in Deutschland bezüglich des erfolgreichsten Künstlers machen, würde Peter Fox wohl mindestens unter den ersten 3 sein.
Der Berliner Seed-Sänger hat in den vergangenen 2 Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht.
Seit 1998 ist er einer der Sänger der bekannten Reggae/Dancehall- Gruppe Seeed. Schon da stach der rothaarige Typ mit seiner einzigartigen Stimme aus der 11-köpfigen Band hervor. Der unter dem Namen Pierre Baigorry geborene Peter Fox erhielt schon mit Seeed zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise den Echo, die goldene Schallplatte oder die Platinschallplatte.
Der Vater einer kleinen Tochter ist Perfektionist und mag keinen Stillstand. Daher hat sich dazu entschlossen, während Seeed eine Pause machen, seinen eigenen Sound zu produzieren und es entstand sein erstes Soloalbum, das eigentlich so nicht geplant war.Heute ist der vielseitig talentierte Musiker als Sänger, Songwriter und Produzent im Bereich Reggae und Hip-Hop tätig.
Das Dasein als Solo-Künstler an sich sagt dem Berliner eigentlich gar nicht wirklich zu. Er bezeichnet sich selbst eher als „Bandmensch“ und hat sich aus diesem Grund auch schnell Unterstützung vom Babelsberger Filmorchester geholt. Diese Kombination aus klassischer Musik, dem Reggea-, Hip-Hop Sound und den deutschen Texten macht das Soloalbum zu einem echten Unikat.
Auch die gerade zu Ende gegangene Tournee war ein voller Erfolg. Mit der "Stadtaffen"-Tour hat der Seeed-Sänger einen wahren Triumphzug durch deutsche Hallen hinter sich gebracht. Mit den Songs seines Platin-Albums "Stadtaffe", seiner siebenköpfigen Band und der Verstärkung durch die Cold Steel Drumline hinterließ er unzählige begeisterte Fans.
Im Februat vertrat er mit seiner dritten Singleauskopplung „Schwarz zu Blau“ das Bundesland Berlin beim Bundesvision Song Contest und erreichte scheinbar mühelos den ersten Platz. Es folgten im Februar noch der Musikpreis Echo in der Kategorie „Hip-Hop/Urban“, der Echo-Kritikerpreis, sowie der Preis als Produzent des Jahres. Eine Woche später schaffte es sein Album Stadtaffe auf Platz 1 der deutschen Charts. Ein durchaus erfolgreiches Jahr 2009 für das Berliner Original.
Doch Peter Fox hebt keinesfalls ab: heute lebt er mit seiner Familie in Berlin-Kreuzberg, das ihm auch schön des öfteren als Inspiration für seine Texte gedient hat.
Zu guter Letzt gibt es noch eine erfreuliche Nachricht für all diejenigen, die bei dem Run auf die Tickets für die Tour leer ausgegangen sind: Peter Fox setzt die Tournee im Frühjahr mit vielen weiteren Terminen unter dem Motto "Peter Fox feat. Cold Steel - Tour 2009" fort.
Also fangt am besten jetzt schon an euch mit Freunden oder Bekannten nach einer Ferienwohnung in Berlin umzusehen, dass einem Konzertbesuch von Multitalent Peter Fox nichts mehr im Wege steht.